Scannen mit XSane unter Linux
Montag, 11. Dezember 2006
Wer meint, unter Linux wäre das Scannen nicht komfortabel möglich, der irrt!
Heute wollte meine Frau eine Bewerbung einscannen. Ich war erst dazu geneigt, das Windows Betriebssystem hochzufahren.
Doch dann dachte ich, warum solte ich nicht einmal Linux bei Scannen eine Chance geben. Zu meiner Überraschung wurde mein Scanner (Canon LIDE 25) sofort via USB 2.0 erkannt.
Also schnell Gimp geöffnet... Dort dann über "Datei -> Holen -> XSane -> Device dialog" dann XSane gestartet. Und schon kann man fast problemlos scannen. Fast Problemlos, wegen der Auflösung, die mit 50 DPI etwas unterdurchschnittlich eingestellt ist.
Nach dem zweiten Scan (mit der Auflösung 300 DPI), konnte die Bewerbung bestens eingescannt werden.
Danach einfach als Postscript (Dateiendung .ps) abspeichern und über die Konsole mit ps2pdf in eine schöne PDF-Datei konvertieren. Voila!
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Was soll ich sagen: LINUX RULEZ!
Wenn auf Deinem Scanner "für Windows 98 oder besser steht", meinen die damit ja auch Linux! -)
[...] Am Wochenende habe ich aus einer Notwendigkeit heraus mal wieder meinen guten alten Flachbett-Scanner ausgegraben. Nachdem ich die Staubschicht mit einem beherzten Pusten entfernt habe, schloss ich das USB-Gerät an meinen Laptop mit einem flauen Gefühl im Magen an. Immerhin artet das Installieren exotischer Hardware unter Linux oft zur Frickel-Orgie aus. Aber weit gefehlt! Ich teilte Christian Münchs Erfahrung, dass Linux das Gerät (ein Mustek 1200CU) einwandfrei erkennt und ohne das kleinste Problem sofort als Scanner unter dem Photoshop-Ersatz Gimp bereitstellt. Windows-Spötter mögen hämisch grinsen, dass so etwas unter Windows die Regel sei, aber da gerade dieses Gerät unter Windows schon das ein oder andere Problem verursacht hat, konnte ich meine Begeisterung kaum unterdrücken, als der Scanner-Motor losratterte und die ersten Pixelzeilen auf dem Monitor erschienen. [...]